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Region

Schneeräumung im Pongau

Im Pongau fällt der Schnee nicht gleichmäßig. Zwischen Salzachtal und Hochtal liegen leicht achthundert Höhenmeter — und damit zwei völlig verschiedene Winter.

vor 06:00 Uhrfrühestes Räumfenster
Verschneiter Güterweg im Pongau nach der Räumung

Verträge für die kommende Saison vergeben wir ab August.

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Warum ein Winterdienstvertrag im August geschlossen wird.

Wer im November anruft, wenn der erste Schnee liegt, bekommt im Pongau selten noch einen Vertrag. Das liegt nicht an fehlendem Willen, sondern an der Tourenplanung: Ein Räumfahrzeug fährt in der Nacht eine feste Route ab, und jede Fläche, die dazukommt, verschiebt die Ankunftszeit aller nachfolgenden. Wir vergeben die Verträge deshalb ab August — dann steht die Route, bevor der Winter beginnt.

Was geräumt wird

Wir räumen Güter- und Privatwege, öffentliche Anlagen, Ortsgebiete, Firmengelände und private Zufahrten — für Gemeinden, Betriebe, Wohnanlagen und Private. Die Bandbreite reicht vom Hofzufahrtsweg bis zum Betriebsgelände mit LKW-Verkehr, und genau deshalb steht bei uns unterschiedliches Gerät: Traktoren mit Schneepflug für Wege, Radlader mit Schneeschild für große Flächen und Schneefräsen dort, wo die Schneemenge nicht mehr seitlich abgeschoben werden kann.

Die Frage, die am häufigsten vergessen wird

Wohin mit dem Schnee? In einem normalen Winter fällt im Pongau so viel, dass ein Firmenparkplatz nach drei Wochen nur noch halb so groß ist wie im September, weil die Ränder zugeschoben sind. Bei beengten Verhältnissen ist deshalb nicht das Räumen die Leistung, sondern der Abtransport. Wir fahren den Schnee mit LKW und mit Traktor plus Anhänger ab — dieselben Fahrzeuge, die im Sommer Schotter fahren.

Deshalb fragen wir vor Vertragsabschluss immer nach der Ablagefläche. Wer eine hat, zahlt weniger. Wer keine hat, sollte den Abtransport gleich mitbeauftragen, statt ihn im Februar unter Zeitdruck zu organisieren.

Räumfenster und Haftung

Das gängigste Räumfenster ist „bis 06:00 Uhr geräumt“ — vor Schichtbeginn und vor der ersten Anlieferung. Für Wohnanlagen reicht meist 08:00 Uhr, für reine Betriebsflächen ohne Publikumsverkehr oft der Tagesverlauf. Was Sie brauchen, hängt an Ihrer eigenen Räum- und Streupflicht: Wer eine Fläche öffentlich zugänglich macht, haftet für ihren Zustand. Der Winterdienstvertrag verschiebt diese Verantwortung nicht automatisch — er regelt aber schwarz auf weiß, wer wann was macht, und genau das zählt im Streitfall.

Warum ein Erdbauer räumt

Winterdienst und Erdbau gehören im Gebirge zusammen. Die Traktoren, Radlader und LKW, die von April bis November Wege bauen und Material fahren, stünden sonst ein halbes Jahr am Hof. Für Sie hat das zwei Folgen: Das Gerät ist gewartet, weil es ohnehin ganzjährig läuft, und wenn im Jänner etwas bricht, repariert es unsere eigene Werkstätte — sieben Tage die Woche, rund um die Uhr.

Es hat noch einen dritten Effekt: Viele unserer Winterdienstkunden kennen wir aus dem Sommer. Wir wissen, wo unter dem Schnee der Kanaldeckel liegt, wo der Randstein anfängt und wo im Herbst gepflastert wurde. Das erspart im ersten Winter die üblichen Schäden.

ab AugustVertragsvergabe
vor 06:00 Uhrfrühestes Räumfenster
0–24 UhrWerkstattbereitschaft
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