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Abbruch im Land Salzburg
Abbruch ist der Teil des Bauens, den niemand sieht und über den trotzdem die Hälfte der Kosten entschieden wird — nämlich dann, wenn getrennt wird oder eben nicht.

Was ein Abbruch im Land Salzburg tatsächlich kostet.
Die Frage, die uns am häufigsten gestellt wird, lautet: Was kostet es, das Haus wegzureißen? Die ehrliche Antwort ist, dass der Abbruch selbst selten das Teuerste ist. Ein Wohnhaus ist an einem Tag am Boden. Was Zeit und Geld kostet, ist alles, was danach kommt — das Sortieren, das Verladen, das Fahren und die Deponiegebühr am Ende. Genau dort entscheidet sich, ob ein Abbruch günstig oder teuer wird.
Trennen statt entsorgen
Wir trennen das Material im Zuge der Abbrucharbeiten sortenrein und führen es je nach Beschaffenheit der zugehörigen Deponie zu. Beton, Ziegel, Metall, Holz, Dämmstoffe und Restmüll gehen in eigene Fraktionen, nicht in einen Sammelcontainer. Das bedeutet mehr Handgriffe auf der Baustelle — aber ein Container gemischter Baurestmassen kostet in der Entsorgung ein Vielfaches von sauber getrenntem Bauschutt.
Recycling von Abbruchmaterial gewinnt zunehmend an Bedeutung, und wir legen darauf besonderes Augenmerk. Aufbereiteter Betonbruch ersetzt auf vielen unserer eigenen Baustellen den Frostkoffer aus dem Steinbruch. Das Material geht damit nicht auf die Deponie, sondern zurück in den Kreislauf — und wir verkaufen es auch weiter.
Eigene Deponie, kurze Wege
Für Bodenaushub und Baurestmassen betreiben wir eine eigene Deponie in Pfarrwerfen. Das ist auf einer Abbruchbaustelle der entscheidende Hebel: Jede Fuhre, die nicht vierzig Kilometer weit fahren muss, spart eine Stunde LKW-Zeit. Bei einem durchschnittlichen Wohnhausabbruch sind das schnell zwanzig bis dreißig Fuhren.
Abbruch in beengter Lage
Ein Großteil der Abbruchstellen im Land Salzburg liegt nicht auf der grünen Wiese, sondern zwischen Nachbarhäusern, an Ortsdurchfahrten oder am Hang. In Bad Gastein haben wir am Badeschloss gearbeitet, in Bischofshofen für die Fa. Hausbacher, in Schwarzach am Eisenwerk, dazu Silos, Brücken und Fabrikgebäude. Dort gilt: Es kann immer nur so viel abgebrochen werden, wie in derselben Schicht auch abtransportiert wird — sonst steht der Schutt im Weg.
Deshalb ist Abbruch für uns kein eigenes Geschäft, sondern der Anfang eines Erdbauauftrags. Bagger, LKW, Deponie und Werkstätte kommen aus demselben Haus. Wenn der Abbruchgreifer bricht, steht die mobile Werkstätte zur Verfügung — sieben Tage die Woche, rund um die Uhr.
Was Sie vor der Anfrage wissen sollten
Für ein belastbares Angebot brauchen wir vier Dinge: Um welches Gebäude es geht (Baujahr und ungefähre Kubatur), ob Schadstoffe zu erwarten sind (Asbestzement, alte Dämmungen, Öltanks), wie die Zufahrt aussieht und ob der Keller mit ausgebaggert werden soll. Mit diesen Angaben können wir die Fraktionen abschätzen — und damit den Preis.
Schadstoffe sind dabei kein Ausschlussgrund, aber sie müssen vorher bekannt sein. Wird Asbestzement erst beim Abbruch entdeckt, steht die Baustelle, bis eine Fachfirma freigegeben hat. Das kostet mehr als jede Voruntersuchung.
Angebot
Vier Angaben genügen für den ersten Preis.
Gebäude, Schadstoffverdacht, Zufahrt, Keller ja oder nein. Danach fragt unser Anfrageformular — und danach rufen wir zurück.

Zuständig für Abbruch und Entsorgung
Gerhard Berger
Geschäftsführer
